Stiftung Wohlfahrtspflege NRW
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40213 Düsseldorf
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... nur bei uns in NRW!
Die 1974 vom Land Nordrhein-Westfalen gegründete Stiftung Wohlfahrtspflege NRW konzentriert sich auf die unmittelbare und nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation benachteiligter Kinder, alter Menschen sowie von Menschen mit Behinderung. Sie wird mit einem Teil der Gewinne aus den Spielbanken in Aachen, Bad Oeynhausen, Duisburg und Dortmund-Hohensyburg finanziert. Die Stiftung bietet eine Mitfinanzierung solcher Projekte an, die von der Freien Wohlfahrtspflege - häufig in Zusammenarbeit mit Betroffenen und ihrem Umfeld - entwickelt werden. Sie hat bislang über 4.500 Projekte mit einer Fördersumme von mehr als 700 Millionen Euro unterstützt, wobei das einzelne Vorhaben im Regelfall mit bis zu 50 Prozent der notwendigen Ausgaben, in Einzelfällen aber auch darüber hinausgehend gefördert wurde.
Hilfe, die wirklich ankommt
Deutschland verfügt an sich über differenzierte soziale Sicherungssysteme. Die großen Lebensrisiken sind abgesichert. Dennoch finden benachteiligte Kinder, Menschen mit Behinderung und alte Menschen nicht immer die Hilfe, die sie wirklich brauchen. Die Stiftung hilft, besondere Unterstützungsformen der Menschen in NRW zu verwirklichen. Beispiele dafür sind die bundesweit einzigartigen Kinderhospize in Olpe und Gelsenkirchen oder auch das Wohn- und Therapieangebot für Schädel-Hirn-Verletzte (Wachkomapatienten) in Unna- Königsborn.

Benachteiligte Kinder, alte Menschen und Menschen mit Behinderung haben nicht selten einen akuten - zeitlich eingrenzbaren - Bedarf an Betreuung und Unterstützung. Die Stiftung tritt überall da an, wo Hilfe schnell und unkompliziert erforderlich ist, unmittelbares Handeln Not tut. Die Stiftung hat so z.B. eine Vielzahl von Frühförderstellen für behinderte Kinder und Jugendliche in NRW mit finanziert. Überaus interessant im jüngsten Fördersegment der Stiftung "Benachteiligte Kinder" ist z.B. das Projekt moki der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Niederrhein, ein Projekt, das am Beispiel des "Berliner Viertels" in der Stadt Monheim das frühe Fördern im Grundschulalter als weiteres Glied einer ganzen Präventionskette erprobt. In der Einrichtung des "Verein Sport ältere Generation" in Mönchengladbach werden ältere Menschen zeitweise aufgenommen, wenn die betreuenden Angehörigen infolge eigener Erkrankung oder Erholungsbedürftigkeit einmal nicht zur Verfügung stehen.
Demographische Entwicklung: Eine Herausforderung
Die Alters- und Lebensentwicklung der Menschen hat sich dank der fortschreitenden gesundheitlichen Versorgung in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt. Diese Entwicklung fordert die Stiftung neu heraus: Wir wissen bereits seit Längerem, dass die Zahl derjenigen Menschen, die heute noch einer Beschäftigung in den Behindertenwerkstätten nachgehen, aber schon bald die Altersgrenze erreichen, deutlich steigen wird. Die enge Verbindung von Beschäftigung und Wohnen, die bei diesem Kreis von Menschen häufig gegeben ist, wirft Fragen nach ihrer künftigen Tages- und Lebensgestaltung auf. Ein insoweit richtungweisendes und wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt mit Feldversuchen in Münster und Köln des Landesverbandes NRW für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. hat die Unterstützung der Stiftung gefunden.
Wohl alle Menschen wünschen sich ein langes und erfülltes Leben. Wenn das Leben sich aber dem Ende zuneigt, erhofft sich jeder auch ein humanes Sterben. Viele örtliche Hospizbewegungen in NRW unterstützen und begleiten Sterbende dann, wenn Angehörige und Freunde für diesen letzten Dienst nicht oder nicht mehr zur Verfügung stehen. Mit Hilfe der Stiftung ist in NRW das bundesweit wohl dichteste Netz von stationären Hospizen geschaffen worden.
Initialzündungen für beispielhafte Projekte
Die Lebensplanungen der ehemals als Arbeitskräfte nach Deutschland gekommenen Menschen mit Migrationshintergrund haben sich grundlegend gewandelt. Dem ursprünglich mehrheitlichen Wunsch nach späterer Rückkehr in ihr Mutterland ist die Realität des Bleibens gewichen. Die Erkenntnis wächst, dass diese Gruppe in den nächsten Jahren zunehmend auf Leistungen angewiesen sein wird, deren Inanspruchnahme sowohl die älter werdenden Migranten als auch die Leistungserbringer bis vor einigen Jahren nicht erahnt haben. Beispiele unseres Engagements in diesem Segment sind der "Ethnische Schwerpunkt Altenhilfe (ESA)" des DRK Landesverbandes Nordrhein in Duisburg sowie das multikulturelle Stadtteilzentrum in Bochum-Dahlhausen in der Trägerschaft des I.F.A.K. e.V.
Das Motto der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW lautet: "Wir gehen voran, wo soziale Akzente zu setzen sind." Die Stiftung gibt Initialzündungen, die Projekte können mehr Unterstützung gebrauchen. Werden Sie deshalb unser Mitstreiter!
Wir helfen leben
Subsidiarität ist eines der Gestaltungsprinzipien, auf die sich die Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik stützt. In Nordrhein-Westfalen sind im Laufe der Jahre ungezählte Projekte entstanden, mit denen Bürger Verantwortung für die Mitmenschen übernehmen, die wegen ihrer gesundheitlichen oder sozialen Situation der Hilfe bedürfen.
Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW...
...fördert Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation benachteiligter Kinder sowie Maßnahmen und Einrichtungen der Alten- und/oder Behindertenhilfe in freigemeinnütziger Trägerschaft. Viele Millionen Euro sind seit Errichtung der Stiftung im Jahre 1974 geflossen, mit denen manche Finanzlücke geschlossen, manches Projekt sogar erst initiiert werden konnte.
Das beschreibt Sinn und Aufgabe
...der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, die in unserem Land eine zentrale sozialpolitische Aufgabe übernommen hat. In ihr kommt zugleich eine gesellschaftspolitische Grundüberzeugung zum Ausdruck. Das Land übernimmt Verantwortung für Menschen, die der Hilfe bedürfen. Es entlässt aber auch nicht die aus der Verantwortung, die mit ihren Kräften für die Gemeinschaft einstehen können.
Gerade mit Blick
...auf die finanzielle Ausstattung der öffentlichen Hand hat die Arbeit der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW in den vergangenen Jahren noch an Bedeutung gewonnen. Aus der Abgabe der nordrhein-westfälischen Spielbanken finanziert, bleibt sie vergleichsweise unabhängig von Einnahmeschwankungen.
Besonders erfreulich
...ist die seit Jahren gute Zusammenarbeit: Im Stiftungsrat der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW sitzen die Politik, die Landesverwaltung und die Vertreter der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege an einem Tisch und entscheiden gemeinsam über die Verwendung der Fördermittel. Dies geschieht unabhängig von äußeren Einflüssen, ganz auf die Sache konzentriert. Diese Zusammenarbeit hat sich in besonderer Weise bewährt.
Das ist wichtig:
Denn letztlich richtet sich das Engagement der Stiftung auf den einzelnen hilfsbedürftigen Menschen. Er soll - nicht zuletzt mit finanzieller Unterstützung der Stiftung - befähigt werden, wieder oder nach wie vor am gesellschaftlichen Leben, an der Gemeinschaft teilzuhaben. So verstehen wir es, wenn die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW sagt: Wir helfen leben! Jede Investition für diesen karitativen Zweck ist gut angelegt und kommt der Zukunft unseres Landes zugute.
Aktuelles | Service
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Ergebnis der 177. Stiftungsratssitzung vom 10.11.2011 Details
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Wiedereröffnung des Hospizes LebensHAUS in Münster Details
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Ein Leckerbissen für alle Freunde handgemachter Trommelmusik Details
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