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Peer to Peer

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Stiftung Wohlfahrtspflege NRW

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Peer to Peer

In Deutschland leben derzeit ca. 2.700 Contergangeschädigte, davon allein ca. 800 in Nordrhein-Westfalen. Die Schädigungsmuster sind in Abhängigkeit von Einnahmezeitpunkt und -zeitraum von Contergan sehr vielfältig. Im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW  wird derzeit eine wissenschaftliche Studie zu den Langzeitschäden von Contergangeschädigten und deren psychosoziale Auswirkungen durchgeführt.

Personengruppe Contergangeschädigter beim Contergan Kongress in KölnVor diesem Hintergrund finanziert die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW dem „Interessenverbandes Contergangeschädigter Nordrhein-Westfalen e.V. - Hilfswerk für vorgeburtlich Geschädigte“ seit Frühjahr 2011 ein begleitendes Projekt zur Unterstützung der an der Studie teilnehmenden Contergangeschädigten . Der Förderanteil der Stiftung beläuft sich bei diesem Modellprojekt  auf rd. 90% der Gesamtkosten. D.h., der Zuschuss beträgt 338.500,- €.

Konkret geht es in dem von der Stiftung geförderten Begleitprojekt um den Aufbau eines professionellen Helfersystems „Peer-To-Peer“ für Contergangeschädigte und eine größtmögliche Transparenz der Studienergebnisse. Alle Teilnehmer an der vorerwähnten Studie sollen vor, während und nach den Untersuchungen professionell betreut werden. Während der Laufzeit der Studie wird vom Sitz des Trägers in Köln ein landesweites Netzwerk geleitet, um wohnortnahe und lebenspraktische Unterstützung anzubieten. Die Unterstützung reicht von Hilfen bei der Suche nach geeigneten Ärzten, psychologischer Betreuung, Hilfestellung bei Rentenanträgen, häuslicher Pflege, Arbeitsassistenz und Hilfsmitteln bis hin zur Wohnumfeldverbesserung. sichtbare Behinderung eines ContergangeschädigtenIn drei von der Stiftung finanzierten Veranstaltungen werden den Betroffenen die Zwischen- und Abschlussergebnisse der Studie vorgestellt. 

Darüber hinaus wird die Studie auch aufzeigen, inwieweit die Einrichtung sozialer und medizinischer Versorgungsnetzwerke in den Regionen Nordrhein-Westfalens notwendig ist.
 

 

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